Durch die weltweite Finanzkrise und Milliarden- Verluste an den internationalen Finanzmärkten haben viele Menschen das Vertrauen in die Banken verloren. Also, wie zu Großmutters Zeiten das Geld zu Hause im Kopfkissen deponieren? Das ist sicher keine gute Idee. Wie aber finde ich eine Bank, der ich noch vertrauen kann und welches Produkt ist aus der Fülle der Angebote das für mich richtige?

Eine interessante Alternative zum herkömmlichen Sparbuch ist das Tagesgeld. Der große Vorteil beim Tagesgeld: der Sparer erhält attraktive Zinsen, die deutlich über dem Sparbuch liegen und kann, im Gegensatz zum Festgeld, trotzdem täglich über sein Geld verfügen. Im Moment benötigen viele Banken frisches Kapital und bieten teilweise recht hohe Zinssätze. Eine Reihe Banken hat dabei das Privatkundengeschäft erkannt, der Kunde hat jetzt die Qual der Auswahl.
Der Sparer eröffnet bei der Bank seines Vertrauen ein Tagesgeldkonto. Das geht am schnellsten über das Internet, kann aber auch herkömmlich am Schalter erledigt werden. Aller Anleger dürfen dann jeden Tag über ihr Guthaben verfügen, per Internat oder am Telefon. Die Eröffnung eines solchen Kontos sowie die Transaktionen sind für den Geldanleger kostenfrei. Die Handhabung ist sicher, es werden lediglich Überweisungen auf das eigene Girokonto durchgeführt, keine Barauszahlungen, so dass ein Missbrauch durch Dritte ausgeschlossen ist. Die attraktiven Zinsen gibt es ab dem ersten Euro, Mindestlaufzeiten sind unüblich und Mindestsummen werden von de Banken auch nicht verlangt.
Diese Anlageform wird vor allem von Internet- Banken angeboten. Die Deutsche Bank bietet ein Tagesgeldkonto in etwas abgewandelter Form als db- Termingeld an. Der Sparer muss sein Sparziel im Vorfeld zwischen 1 und 6 Monaten festlegen. Danach bekommt der Kunde sein Geld auf den Tag genau zurück. Die Zinsen werden monatlich nach der aktuellen Lage auf den internationalen Finanzmärkten festgelegt.


Die Deutsche Bank gehört zu den finanzstärksten Kreditinstituten in Deutschland. Nach eigenen Angaben hat die Bank in den vergangenen Quartalen einen Überschuss von 3,2 Mrd. Euro vor Steuern erwirtschaftet. Das Geldhaus ist Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken. Damit sind die Einlagen eines jeden Sparers in voller Höhe, auch bei drohender Zahlungsunfähigkeit der Bank, gesichert.